Opel

Dritter Teil von Deimels Rallye Edition

Film 1: „Opel im Rallyewinter“ 
Produktionsjahr 1982, 15min 
Der Film zeigt den Saisonauftakt 1982 und Walter Röhrls überraschenden Sieg bei der Rallye Monte Carlo über die favorisierten Quattros auf allerdings weitgehend trockenem Asphalt. Eine schmerzliche Niederlage für Audi dank Röhrls überlegener Kunst am Lenkrad, und zugleich auch Grundstein für den zweiten WM-Titel des Deutschen. Röhrl untermauerte seine ernsten WM-Ambitionen zwei Wochen später mit einem sensationellen dritten Platz bei seinem ersten antreten auf Eis und Schnee der Schweden Rallye. 

Film 2: „Bandama Rallye 1982“ 
Produktionsjahr 1982, 19min 
Walter Röhrl und Beifahrer Christian Geistörfer setzen sich mit einem Sieg bei der Bandama Rallye an der Elfenbeinküste zum zweiten Mal nach 1980 die WM-Krone auf. In einem packenden Duell gegen Michele Mouton setzte sich Röhrl kurz vor dem Ziel der 4000 km Langen Material- und Hitzeschlacht endgültig durch, als am Quattro der lange führende Französin die Elektrik streikte. 


Film 3: „Der Opel Ascona 400“ 
Produktionsjahr 1981, 33min 
Der Film folgt chronologisch den Einsätzen des neuen Ascona 400 von Monte Carlo 1980 bis zur Safari 1981. Schon bei der Schweden Rallye 1980 landete der Opel in den Händen von Anders Kulläng zum ersten Mal einen WM-Erfolg. Afrika, Griechenland, Finnland und San Remo brachten weitere gute Platzierungen, der nächste Sieg folgte im Herbst vor der exotischen Kulisse Indiens bei der Himalaya Rallye durch Shekar Metha. 

Film 4: „Powerstyle“ 
Produktionsjahr1988, 11:30 min 
Das Opel Team Austria sponserte 1988 verschiedene Sportarten, wie Judo, Triathlon und Eisschnelllauf, vor allem aber den Österreichischen Publikumsliebling Sepp Haider auf Opel Kadett GSI. Nach einer kurzen Montage aller Sportarten folgt der Film dem schnellen Salzburger durch die Österreichische und Deutsche Rallyeszene bis nach Neuseeland, wo Sepp Haider 1988 seinen ersten und einzigen WM-Erfolg feierte. 

Film 5 „Durch Busch und Steppe“ 
Produktionsjahr 1982, 12 min 
Noch ein Film aus Walter Röhrls WM-Erfolgsjahr 1982. Mit einem zweiten Platz bei der von Röhrl so ungeliebten Safari Rallye schaffte sich der Beier ein solides Punktepolster, bevor Michele Mouton bei den europäischen Sprintrallyes auf Schotter die Überlegenheit des Allradantriebs voll ausspielen konnte. 


Film 6 „Wittmann Actions“ 
Produktionsjahr 1978, 22 min 
Franz Wittmann auf Opel Kadett GT/E gegen Tony Carello auf Lancia Stratos, so lautete das Duell um den Titel eines Rallye-Europameisters 1978. Dank seines Motorschadens auf Zypern unterlag Wittmann schließlich knapp gegen das weitaus üppiger finanzierte Lancia Werksteam. Auf Schotter war Wittmann auch von einem Lancia Stratos kaum zu biegen, auf Asphalt dominierten allerdings die Italiener.

Martini Racing

3 Filme in einer Sammlung

Film 1: „High Fidelity“
Produktionsjahr 1986, 18:45min

Der erste von drei Martini Filmen mitten aus der Hochblüte der irrsten Gruppe B-Jahre. Lancia fuhr 1985 noch mit dem 037 Rally, ab 1986 nur noch mit dem Delta S4. Martini Racing erlaubte eine ganz eigene Bildsprache, da es in erster Linie um das wundervolle Design und die Darstellung der Welt von Martini ging. Dieser, für Filmemacher in der Autobranche ungewöhnlich großzügige Freiraum, führte zu einigen ungewöhnlichen Sport- und Rallyefilmen. In diesem Film geht es auch um eine Hochschaubahn der Emotionen. Henry Toivonen kommt im Delta S4 auf Korsika ums Leben und Markku Alen verliert im Endspurt den WM-Titel an Juha Kankkunen auf Peugeot.

Film 2: „Emotions“
Produktionsjahr 1988, 9:30min

Die Welt von Martini umfasste drei faszinierende Sportarten: Rallye, Powerbootrennen und Kunstflug. Im Rallyesport war Lancia mit dem erfolgreichen Integrale der Partner, bei den Powerbooten war es das Team von Renato Molinari, der das herrliche Boot auch konstruierte. Und schließlich gab es da noch die Martini Patrouille aus der Schweiz, mit drei Pilatus Turbopropmaschinen. Die gepaarte Akrobatik aus Rallye und Kunstflug und die Ästhetik von gut 2000 PS starken Powerbooten, die sich mit Tempo 180 im Tiefflug von Welle zu Welle zoomten, ergab einen äußerst attraktiven Motorsportfilm. Drehorte waren Korsika, Kenia und St. Tropez.

Film 3: „Contrasts“
Produktionsjahr 1992, 11:30min

In diesem Film geht es um die Darstellung der extremen Kontraste zwischen der Rallye Monte Carlo und der Safari Rallye in Kenia, die damals Martini auch als Titelsponsor hatte. Eis, Kälte, Schnee, schwierige Reifenwahl und extrem wechselhafte Straßenverhältnisse im Kontrast zu Hitze, staub, enormen Distanzen und brutalen Highspeed-Ritten durch die Savannen eines atemberaubend schönen Landes. Kontrastreich sind nicht nur die Bilder sondern auch die Musik. Ein Film ohne Worte für Liebhaber.

Die Evolution des Driftwinkels

Ein kurzer Blick ins Rallye-Paradies A quick look into the rally paradise (english at the bottom of this text)

Wirklich was Hochprozentiges und mittlerweile auch gut Abgehangenes für anspruchsvolle Rallyefans! 90 Minuten „Evolution des Driftwinkels“ destilliert auf fünf herzhafte Minuten aus dem Grenzbereich. Gedacht für die Wenigen, die sich die ganze eineinhalbstündige Rallye-Pracht noch immer nicht zu Gemüte 

geführt haben, obwohl der Film nun schon acht Jahre am Markt ist und in dieser Zeit zu einem der erfolgreichsten Motorsportfilme aller Zeiten gereift ist. Vielen Dank an alle Kunden dafür!! Zur Belohnung gibt’s in Kürze neuen Stoff, der mindestens den Level der „Evolution“ haben wird! Versprochen!!!

Der Film erzählt die Geschichte des Rallyesports wie wir ihn heute kennen und seine spektakuläre Entwicklung während der letzten 50 Jahre. Es ist eine Dokumentation der wohl lebendigsten und faszinierendsten Spielart des Motorsports in bisher nicht da gewesener Dichte. Die Spurensuche beginnt dort, wo die Zeit der Zuverlässigkeitsfahrten und der touristischen Gleichmäßigkeitsprüfungen betuchter Herrenfahrer endet, also etwa Mitte der 50er Jahre. In Skandinavien, der Urheimat des modernen Rallyesports begann man damals auf gesperrten Schotterpfaden auf Zeit zu fahren, um so den Schnellsten der Schnellen zu ermitteln. Die Kunst des Driftens war zu diesem Zeitpunkt zwar schon erfunden, aber Leute wie Tom Trana und vor allem der große Erik Carlsson begannen zügig an der Verfeinerung des Quertreibens zu arbeiten und läuteten so die EVOLUTION DES DRIFTWINKELS ein.

Der 90 Minuten Film basiert zum Großteil auf dem umfangreichen Archiv des österreichischen Filmemachers Helmut Deimel, der diesen Sport seit den frühen Siebziger Jahren mit der Kamera und als Beifahrer intensiv erlebte. Eckpfeiler der spektakulären Zeitreise sind die epochemachenden Autos, die großen Persönlichkeiten, die grandiosen Schauplätze und die wunderbaren atmosphärischen Höhepunkte dieses Sports. Die Dokumentation folgt lose der Chronologie bis zum heutigen Tag. Dieser Erzählstrang wird immer wieder von Highlight-Montagen unterbrochen, die den Zauber, die Einmaligkeit und die Magie des Rallyesports in eindrucksvollen Bildern darstellen.

Diese atmosphärisch besonders dichten „Inseln“ sind echte Leckerbissen und zeigen prägende Fixpunkte dieses Sports im historischen Mix: Das Fahren bei Nacht und die Strapazen, griechische Stadtdurchfahrten und dirigiert von beflissenen Polizisten ein Begräbnis mittendrin, eine Onboardmontage und die wechselnde Mode in den Autos, das große Abenteuer Afrika, die Italiener und ihr emotionell überschwengliches Wesen, die Liebe der Fans, der Col de Turini im Wandel der Jahre, die spektakulärsten Kunstfehler, etc.

Kurz: Die fantastische Evolution einer Sportart in 5 Jahrzehnten. Begonnen von ein paar Enthusiasten als pures Abenteuer, bis hin zum gnadenlosen Sprint reiner Profiteams, komprimiert in ca. 90 Minuten für wahre Liebhaber und Genießer..

Interviews mit wichtigen Fahrern und Teamchefs führen als eine Art Moderation durch den Film. Der Text stammt von Herbert Völker, Chef der Wiener Autorevue, Buchautor und Wegbegleiter des Rallyesports seit den frühen Sechziger Jahren. Konzept und Regie der spektakulären Zeitreise stammen von Helmut Deimel.

"The Evolution of Rallying" tells the story of the last five decades of top rally sport, and how we know it today. It is a documentary of arguably the most lively and fascinating type of motor sport. The movie picks up the action in the mid -fifties- an era when the days of gentleman rallying and more touristy endurance tests came to an end.
Helmut Deimel's career as a motorsport movie-maker is thanks primarily to the artistic performances of the world's greatest rally professionals, but also to several Austrian and German private drivers who took him along to the WRC rounds when he was still a Super 8 amateur. Basically four factors are responsible for the creation of this documentation.
The end of the millennium, his 50th birthday, the serious changes in modern rally sport, and the outstanding success of his friend Reinhard Klein with his latest rally books: A clear indication that the exciting, living history of rally sport attracts significant interest around the world. Helmut Deimels own rally archive starts at 1971 and until 1992 - 20 years later - he captured the action on film at almost every world championship round.
Over 500 hours of film material then had to be copied onto video and painstakingly viewed. At the same time he rummaged through all known archives in England, Sweden, Italy, France, Germany and Austria looking for film material from the '50s and '60s. For 120 days and a few nights the movie was edited, which at the same time brought back wonderful memories of his own youth and the steps in his career. During the last days and weeks of June 2001 the light in the studios near Vienna burned day and night.
Thanks to the ADAC, the movie was to be presented at the Deutschland Rally which was about to receive WRC status. Nearly two years after the first preparation works, the "Evolution of rallying" was completed.

East African Safari Rallye 2003

Es geht heiß her.....

Im Juli 2002 fand die letzte Safari Rallye als Weltmeisterschaftslauf statt. Das neue Layout moderner WM-Läufe hatte endgültig keinen Platz mehr für echte Marathons. Im Dezember 2003 starteten in Mombasa/Kenia 46 Teams zur Classic East African Safari Rally, um das 50. Gründungs-Jubiläum der wohl schönsten und härtesten Rallye der Welt gebührend zu feiern. Mike Kirkland, Tourismusmanager in Mombasa und in den 80er-Jahren selbst Safari-Werksfahrer bei Nissan hatte zu diesem staubigen Jubiläumsfest geladen, um die Safari noch einmal in ihrer glorreichsten und zugleich brutalsten Version zu zelebrieren. 5000 Kilometer durch Kenia, Uganda und Tansania für Autos bis Baujahr 1972, jenem Jahr also, in dem es Hannu Mikkola auf Ford Escort endlich gelang, die Einheimischen bei ihrer Rallye zu besiegen. Kirkland zog diese frühe Baujahrsbeschränkung ein, um jegliche komplexe Technologie von vornherein auszuschalten. Den Löwenanteil der 48 Starter stellten daher die Mark I-Escorts und die 911er-Porsche, denen man gemeinsam mit einem Datsun 240Z auch die größten Erfolgschancen gab. Den Rest stellte ein bunter Haufen von masochistisch veranlagten Abenteurern mit zum Teil exotischen Geräten wie Mustang V8, Austin Healey, Rover V8 bis hin zu einem Trabant. Wer nun vielleicht glaubt, dass es sich dabei um einen historischen Gleichmäßigkeitskorso nach europäischem Vorbild gehandelt hat, der irrt. An jedem Tag waren im Schnitt um die 500 km zu fahren, mindestens die Hälfte davon als Sonderprüfung. 
Der frühere LeMans Sieger Ray Bellm staunte: „Ein Rallyetag hier in Afrika ist wie eine ganze Saison in England.“ Und Michèle Mouton meinte im Ziel: „Das war nicht nur ein historischer Event, das war eine ECHTE Safari!“
Eric Cecil (84), 1953 der Erfinder dieser Rallye, rief an einer Zeitkontrolle gerührt: „Ja – das ist endlich wieder eine richtige Safari – die Safari meiner Träume!“

Die Strecke führte von Mombasa durch die Taita Hills via Nairobi ins Hochland am Fuß des Mount Kenya. Dann mit einer 180 km-Sonderprüfung durch die Laikipia-Ebene, vorbei am Baringosee und durch das Mau Escarpment nach Eldoret. Von da durch die Cherengani Berge nach Uganda bis Kampala und zurück nach Kenia. Vorbei am Victoriasee, an der Quelle des Nils und dann in die schier endlose Savanne der Masai Mara. Nach einem Ruhetag in diesem grandiosen Tierreservat dann via Nairobi und durch das Rift Valley nach Tansania. Dort ein wenig Action am Fuß des mächtigen Mt. Kilimanjaro und durch die berüchtigten Usambara-Berge zurück an den indischen Ozean, wo am Diani-Beach, südlich von Nairobi der Großteil der Überlebenden vor und nach der Zielrampe noch im feinen Sand steckenblieb. Die ganze Schönheit Ostafrikas, die Brutalität und die abenteuerliche Herrlichkeit dieser Rallye zeigt dieser Film, der als Gemeinschaftsproduktion von Organisator Mike Kirkland und Filmemacher Helmut Deimel entstanden ist. Eine Kamera war täglich mit einem Helicopter und einem Wescam-System unterwegs. Am Boden war zusätzlich einer der besten Kameramänner Österreichs mit einer weiteren 16mm Kamera zugange: Heribert Senegacnik! Zusammen mit Tonmeister Klaus Wachschütz und ihrem Nissan Urvan von Southerncrosssafaris rodelten sie 12 Stunden pro Tag über fragmentarisch erhaltene Asphaltbeläge und elendste Schotterpisten, um die Rallyeautos einmal vor die Optik zu kriegen. Ein dritter Kameramann aus Kenia betreute außerdem sechs Onboardkameras, von denen drei gut durchgerüttelt nach und nach den elektronischen Heldentod starben. Der 40 Minuten Film zeigt alle Dramen und Schwierigkeiten dieser historischen Safari: Dichten Staub, tiefes Wasser, Schlamm, Highspeed, Schritttempo, stundenlanges Schrauben und Menschen, die trotz ihrer Leiden von den schönsten Tagen ihres Lebens sprechen. Dazu gibt es einen Bonustrack mit kleinen und großen Randstorys und Bildern von den Dreharbeiten.

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