„Best of Monte“ by Helmut Deimel

Monte Carlo

In less than a week’s time, the new World Rally Championship season will kick off with the Monte Carlo Rally. And already, thanks to Austrian filmmaker Helmut Deimel, it is possible to have a foretaste of this greatest of all rallies. Deimel has taken the best scenes of the “Monte” from his latest DVD “The Evolution of Rallying Vol. 2” thus delivering a fantastic review of the event’s history. In just a short space of time, this trailer captures the unique challenge and atmosphere of the Monte Carlo Rally.

About the DVD:

Netto: 24,92 € each The Evolution Of Rallying Vol 2

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!!!Achtung: Englische Version!!!

The movie presents the fabulous history of rallying in several chapters. It’s a most entertaining, relaxed and emotional journey through history. The story takes off with Renault Alpine clinching the first Makes World Championship in 1973 and takes us through to the nine-time World Champion Sebastien Loeb and his successor, Sebastien Ogier.

Running time 90 minutes

n-tv Interview

Mitte September wurde auf n-tv auf dem Sendeplatz „Zeitzeugen“ ein Interview mit Helmut Deimel mehrfach ausgestrahlt. Gedreht wurde das Ganze in der Autostadt in Wolfsburg, inmitten klassischer Automobile. Insgesamt wurde mehr als eine Stunde gedreht, das Endprodukt ist mit Bildmaterial aus dem Deimel Archiv angereichert rund 11 Minuten lang.

 

"Film reif"

Er war der Zoro des Acht-Millimeter-Films." So beschrieb der Rallye-Poet Herbert Völker vor vielen Jahren seinen Freund, den Dokumentar Filmer Helmut Deimel. Sowohl Deimel als auch Völker stammen aus Wien, insofern ist dieser Spruch natürlich klar dem dortigen Schmäh zuzurechnen. Was Homer für Odysseus war, das waren Deimel und Völker für die Rallyestars der siebziger und achtziger Jahre - der eine als Filmer, der andere als Schreiber. In epischer Breite priesen sie mit faszinierenden Bildern, einfühlsamen Geschichten und schneidigen Kommentaren die großartigen Leistungen von Fahrern wie Walter Röhrl, Ove Andersson, Hannu Mikkola und Stig Blomqvist, um nur einige der damaligen Großmeister des Driftwinkels zu erwähnen. Dazu muss man wissen, dass die Rallye-WM vor drei Jahrzehnten ungeheuer populär war, anders als die Formel 1, die in Deutschland - nicht zuletzt wegen der damals nur unregelmäßig stattfindenden Live- Berichterstattung in ARD und ZDF - ganz unten war, ehe sie zuerst vom privaten Fernsehen und später von Michael Schumacher wachgeküsst wurde. Der größte deutsche Motorsport-Held war damals ganz klar Walter Röhrl. Durch seine zwei Weltmeister-Titel (1980 mit Fiat, 1982 mit Opel) gab er der Autofahrer-Nation Deutschland das wärmende Gefühl: Wir sind wieder wer. Röhrl konnte und kann aber nicht nur unheimlich gut mit Kraftfahrzeugen umgehen (wobei die Betonung auf „Kraft" liegt). Der gebürtige Oberpfälzer, der jetzt nicht mehr in Regensburg, sondern im weitaus beschaulicheren Sankt Engmar lebt, ist auch mit der Gabe gesegnet, seine Erlebnisse unglaublich spannend und lebendig schildern zu können. Selbst 24 Jahre nachdem Röhrl zum letzten Mal bei einem Rallye-WM-Lauf angetreten ist, kennt beinahe jedes Kind in Deutschland seinen Namen. Ganz so lange hat Filmemacher Helmut Deimel zwar nicht gebraucht, um sein neuestes Opus, den Film „Röhrls Katze", zu vollenden. Eingeweihte wissen aber, dass schon vier oder fünf Winter ins Land gingen, ehe aus dem verwegenen Plan des Rallye- Filmers ein abendfüllender Streifen wurde. Der Filmtitel erklärt sich übrigens aus dem Umstand, dass Walter Röhrl sein Herz vor ein paar Jahren an ein Kätzchen namens Lisa verloren hat.„Röhrls Katze" ist im Grunde genommen ein Dokumentarfilm mit vielen unglaublich spektakulären Aufnahmen. Seine ganz einmalige Würze aber bezieht der Streifen daraus, dass Deimel einige Szenen im Stile eines Hollywood-Action- Regisseurs nachgestellt hat. „Zum größten Teil besteht der Film aus historischem Material", sagt Deimel. „Aber zum Konzept gehörte es, gewisse Ereignisse nachzustellen, die wir damals verpasst haben." Diese Szenen sind im fertigen Film zwar nur wenige Minuten lang, doch wer den Perfektionisten Deimel kennt, der weiß, dass der Aufwand für solche Szenen oft in umgekehrt proportionalem Verhältnis zu der schnöden Zahl der Sekunden im fertigen Produkt steht. Eine der schönsten Röhrl- Storys trug sich im Jahr 1978 zu. Bei der San-Remo-Rallye überschlug er sich mit seinem Werks-Fiat 131. „In einer Rechtskehre hat's uns ausgehebelt", erinnert sich Beifahrer Christian Geistdörfer. „Wir haben uns gekugelt, und schließ-lich sind wir auf dem Dach eines unbewohnten alten Stadels gelandet." Dem Highspeed-Dichter Völker war diese Geschichte aber noch nicht saftig genug. Und darum setzte er noch einen drauf. Er pfefferte das Ganze mit einem in der Wohnstube sitzenden Bauern, der durch ein lautes Rumpeln bei der Zeitungslektüre gestört wird. „Francesca, ich glaube, es hat an der Tür geklopft", ruft der Landwirt seiner Frau zu. „Schau nach, wer da ist. Ich kann gerade nicht." Eine wunderbare Story - aber mit Nachteilen. Denn zum einen ist sie - wie erwähnt - bestenfalls „grenzwahr", zum anderen gibt es natürlich keine Filmaufnahmen, auch nicht vom realen Unfallgeschehen. Deimel stellte die Szene auf einem Gutshof in Niederösterreich nach. In der Hauptrolle: ein baufälliger Fiat 131, den er in der Pfalz für 1800 Euro kaufte und mit allerlei bunten Aufklebern im Wert von weiteren 500 Euro originalgetreu verschönerte. Fleißige Helfer hievten den 131 immer wieder die Böschung hoch und ließen ihn in den Innenhof purzeln. So lange, bis der Darsteller des Bauern seinen Text endlich unfallfrei vortrug. Zu den neu verfilmten Episoden gehört auch der Höllenritt durchs verregnete Kenia im Jahr 1979, als Röhrl zunächst ein überfülltes Buschtaxi streifte und dann, nachdem die Windschutzscheibe zerbrach, mit geborgter Taucherbrille durch das Unwetter fuhr, um am Ende Zweiter zu werden. Keinesfalls fehlen durfte auch die Zeit als Fahrer im Dienste der Diözese Regensburg. Mit dem Mercedes 300 SE kutschierte Röhrl den bischöflichen Oberfinanzdirektor durch den Freistaat, meist in eiligem Tempo. Die Rolle des kettenrauchenden Finanzexperten im Fond übernahm Rallye-Schriftsteller Herbert Völker persönlich. Kleiner Gag am Rande: Völker ist militanter Nichtraucher. Aber auf dem Altar der Kunst muss man halt ab und zu kleine Opfer bringen. Claus Mühlberger (Auto Motor Sport)

 

Röhrls Katze

Freunde und Liebhaber des Rallyesports – es ist soweit!

katze coverDie neue DVD über eine der ganz großen Fahrer-Persönlichkeiten des Rallyesports – den zweifachen deutschen Weltmeister Walter Röhrl ist da.Eine der schillerndsten Figuren, die es im Motorsport je gab. „Röhrls Katze“ – so der etwas ungewöhnlich Titel des Portraits – ist jedoch nur teilweise ein Tierfilm. Der Titel wurde so gewählt, weil bei Walter und Monika vor einigen Jahren eine dreifärbige Glückskatze namens Lisa eingezogen ist, die fortan den Lebensrhythmus der Röhrls maßgeblich umorganisierte.Der Walter liebt die Katze dermassen, dass ihm kein Weg zu weit, keine Heimreise zu anstrengend ist, um in Lisas Pfoten zu eilen. Von diesem Familienidyll und von dem, was der Walter heutzutage sonst so treibt, nimmt der Film seinen Ausgang, um dann in einer herrlichen Zeitreise die außergewöhnliche Rallyekarriere des Bayern zu erzählen. Angereichert durch nachgestellte wesentliche Ereignisse aus dem Rallye-Alltag des Teams Walter Röhrl/Christian Geistdörfer. Etwa dem berühmten Dachsturz, als Röhrl bei der San Remo Rallye 1978 mit seinem Fiat 131 zuerst auf das Dach und dann in den Hof eines ligurischen Bauernhofs kugelte. Auch die mittlerweile legendäre Dienstzeit beim Bischof von Regensburg haben wir filmisch illustriert. Ab sofort wird es im Abstand von einigen Tagen Schnurren, Fotos und Filmszenen über die Dreharbeiten und die Entstehungsgeschichte zu „Röhrls Katze geben. Wie immer habe ich sehr viel Zeit, Sorgfalt, Liebe und auch einiges an Geld in diesen Film investiert. Durch eine längere Krankheit im Herbst 2010 wurde das Projekt noch weiter verzögert. Jetzt ist es aber definitiv bald soweit und egal ob man Rallyefan ist oder auch nicht – dieser Film sorgt bestimmt für 90 interessante Minuten! Dafür sorgen Walter, Christian, deren Fahrerkollegen aus den wildesten Jahren des Rallyesports und natürlich die Katzendame Lisa. Neben dem Hauptfilm gibt es eine zweite DVD mit Bonusmaterial mit nie gezeigten Onboard Szenen, die beim 85er Audi Film übrig geblieben sind, Luftaufnahmen des S1 bei der Semperit Rallye in Österreich, als gleichzeitig die unglaubliche Beinarbeit des Langen gedreht wurde, Luftaufnahmen des Sport Quattro aus Neuseeland 1985 und vielen weiteren netten Anekdoten, die der Walter erzählt, die es aber aus Zeitgründen nicht in den Hauptfilm geschafft haben. „RÖHRLS KATZE“ Laufzeit 87 Minuten.

Käferkunde

Der VW-Käfer wird wohl für immer unsterblich bleiben. Weltweit wird das Andenken an eines der erfolgreichsten Automobile hochgehalten. Dieser Film pflegt das Andenken an die über 21 Millionen mal gebaute fahrende Halbkugel als herrlich driftende Rallyeautos. Im Mittelpunkt stehen dabei die legendären Salzburg-Käfer, die der österreichische VW-Importeur in den 60er und 70er Jahren baute und sehr erfolgreich einsetzte. Die motorisch überlegene Konkurrenz war erstaunt, „dass man aus dem Käfer so ein böses Tier machen kann“, wie sich Rennleiter Gerhard Strasser im Film mit Freuden erinnert. In den Händen furchtloser Chauffeure sorgten die zuletzt rund 125 PS starken Rallye-Käfer für eine sehenswerte Show. Dieser Film zeigt die Hochblüte der Salzburg-Käfer mit dem dazugehörigen Vorspiel und der Nachnutzung einiger Werkskäfer, nachdem durch die aufkommende Benzinkrise Ende 1973 auch in Salzburg der Vorhang fiel. Einen kleinen Film über die Vorbereitung des Käfers, seiner „Passagiere“ und über die Dreharbeiten in einem Steinbruch nahe Wien, möchte ich den Rallyefans als Appetitanreger – also als „amuse gueule“, wie der gelernte Feinschmecker sagt – hiermit ans Herz legen. Viel Vergnügen!

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